Aufruf: Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

nächstes Bündnistreffen

Dienstag, 22.10.2019 um 19 Uhr
im Kiezanker 36 (Familien- und Nachbarschaftszentrum)
Cuvrystraße 13/14 (Durchgang Cuvrystraße / Falckensteinstraße)
10997 Berlin-Kreuzberg-Wrangelkiez

Termine

17.10. Mahnwache
ab 16 Uhr Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100)

An alle, die Wohnungs- und Obdachlosigkeit beseitigen wollen und nicht verwalten und schönreden! Wir wollen gegen die Verweigerung und den Ausverkauf unserer Menschenrechte protestieren!
Der Würde eines jeden Menschen entsprechend, gehören die  schon seit Jahrzehnten geforderten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen Aller auch ein angemessenes Heim betreffend endlich umgesetzt. Denn trotz der Verleihung des „Sozialen Menschenrechtspreises 2019 am Internationalen Tag zur Überwindung der Armut“ ab 18 Uhr im Rathaus Charlottenburg, was den Nominierten Motivation und dem Gewinner finanzielle Hilfe gibt, werden weiterhin die Missstände in der Wohnungspolitik auch durch Lobbyismus geduldet.
Mit einer kleinen Mahnwache durch Unterstützung durch das Wohnungslosenparlament, dem Bündnis Mietenwahnsinn, der Performance der „Geisterpuppen“ des Künstlerkollektiv Reflektor-Neukölln und dem Bundesarbeitskreis Soziales und Generationen der Mieterpartei wollen wir deutlich thematisieren, das es mehr als ein Skandal ist, dass noch immer Obdach- und Wohnungslosigkeit nicht überwunden sind, dass das Recht auf Wohnen und ein angemessenes leistbares Heim nur Erklärungen sind, die nicht umgesetzt werden.

19.10. Laut gegen leise Verdrängung
17 Uhr im Schillerkiez -Schillerpromenade / Ecke Okerstraße

26.10. Kundgebung zum SPD-Landesparteitag
Gestalten statt blockieren: Vergesellschaften jetzt!
8:30 Uhr Intercontinental Berlin, Budapester Str. 2, 10787 Berlin

26.10. Musik-Kundgebung gegen Verdrängung
15 – 18 Uhr vor Reichenberger Str.73

26.10. Infos und Soliparty für Akelius-Mieter*innen
20 Uhr Infos und ab 21 Uhr Party im Kino der Regenbogenfabrik

29.10. Räumungsprozess gegen das Syndikat (Kneipe in Neukölln)
11 Uhr Kundgebung Landgericht (Tegeler Weg 17-21)
12 Uhr Räumungsprozess Landgericht, Raum 126
17:30 Uhr Kundgebung Weisestr/ Ecke Herrfuthstr

30.10. Räumungsrozess wegen Eigenbedarfskündigung begleiten
10 Uhr Möckernstr.130, A 262, 2.Etage

2.11. MyGruni Soliparty
20 Uhr Clash im Mehringhof, Gneisenaustraße 2A

Klimastreik 20. September

Aufruf des Bündnisses Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn zur Teilanhme am
Global Strike Day am 20. September 2019

Im Berliner Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn, setzen wir uns für eine gerechte und solidarische Stadt für alle ein. Wir wehren uns gegen die Verdrängung von uns Mieter*innen und gegen die ungehemmte Profitmaximierung durch Immobilienkonzerne.

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich hat eine Studie zur Veränderung der städtischen Temperatur bis zum Jahr 2050 vorgelegt: bis dann werden die innerstädtischen Temperaturen im Jahresmittel um bis zu 6 Grad steigen, Berlin wird dann so heiß sein, wie Canberra in Australien. Aktuell werden diese Gefahren komplett verdrängt! Zwar hat sich schon im Laufe des 19. Jhd. die Erkenntnis in Berlin breit gemacht, dass z.B. Frischluftschneisen ein wichtiger Bestandteil des Stadtklimas sind. Aktuell werden oder sollen aber genau diese Frischluftschneisen zubetoniert werden: Media-Spree, Rummelsburger Bucht und Tempelhofer Feld.

Allgemein gibt es bisher keine ausreichenden Vorschläge seitens Politik und Wirtschaft, wie die Stadt der Zukunft die bestehenden Probleme der Nachhaltigkeit oder die zukünftigen Entwicklungen der Klimakatastrophe vermeiden oder auffangen könnten

Statt echte Lösungen anzubieten, soll modernisiert oder energetisch saniert werden. Diese Maßnahmen stehen der ursprünglichen Zielsetzung der Reduktion von Treibhausgasen entgegen: Der Ressourcenverbrauch in der Herstellung, die Transportemissionen und die anfallenden Müllberge. Was kein Geld bringt wird abgerissen und weggeworfen. Was Geld bringt wird gebaut! Dabei wären oft Reparaturen und Instandsetzungen ausreichend, nur bringen die eben keinen steigenden Gewinn für die Eigentümer*innen, weil diese Kosten nicht auf die Miete umgeschlagen werden dürfen. Der Öffentlichkeit wird das als Beitrag zum Klimaschutz verkauft. Zu ökologischer Nachhaltig führt das aber nicht!

Uns reicht’s! Privates Eigentum an Grund, Boden, Wohnungen, Häusern und Kapital steht einer Lösung der sozialen und ökologischen Probleme im Weg: Die Eigentümer*innen haben mehr Rechte, großen Einfluss in der Politik und ihre Bedeutung für den internationalen Konkurrenzkampf um die Märkte, auf ihrer Seite. Solange unser weltweites Handeln durch den im Kapitalismus liegenden Wachstumszwang bestimmt wird, kann es keine Nachhaltigkeit, keine 0-Reduktion von CO2 und keine Rücksicht auf Umwelt, Natur oder Menschenwürde geben.

Wir fordern:

  • einen radikalen Kurswechseln in der Poliltik, um ein würdevolles Leben und wohnen für alle, jetzt und in Zukunft, zu garantieren
  • Stadtentwicklung nach ökologischen und sozialen Kriterien
  • klimaneutrales und ökologisch nachhaltiges Bauen ohne Beton

Wir wollen weder hohe Mieten, noch die Klimakatastrophe! Sondern soziale Gerechtigkeit, ein emanzipatorisches und solidarisches Miteinander und echten Klimaschutz! Wir wollen würdevoll Leben und wohnen, weil das unser Menschenrecht ist!

Und damit uns Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft auch wirklich hören, sehen und spüren, wollen wir zivil ungehorsam sein! Zeigt euern Protest bunt und kreativ und zeigt ihn so, dass er nicht zu übersehen ist. Lasst uns Berlin blockieren, damit niemand mehr wegschaut!

Kommt zur Demo am Global Climate Strike am 20. September!
Ort: Auf der Straße des 17. Juni, vor dem Brandenburger Tor, nähe des Sowjetischen Denkmals, beim Transparent des Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn
Zeit: 11:45 Uhr

Zusätzliche Informationen findet ihr hier:
https://www.klima-streik.org

Dem Immobilienkongress auf die Pelle rücken am 27. Juni

Das Plenum des Bündnis #Mietenwahnsinn ruft auf: Miteinander gegen Mietenwahnsinn – Dem Immobilienkongress auf die Pelle rücken

Donnerstag – 27. Juni

Mahnwache 9 – 22 Uhr
vor der Mercedes-Benz Arena

Demonstration 16.30 Uhr
Boxhagener Platz // F-hain

KAMPFANSAGE AN DEN LOBBY-KONGRESS

Am 27.6. veranstaltet der Lobbyverband ZIA seinen „Tag der Immobilienwirtschaft“ in Berlin. Unter dem Motto „Miteinander statt gegeneinander“ treffen sich „2000 Entscheider aus Branche, Verwaltung und Politik“, um mit Hilfe der geladenen Politikprominenz u. a. Horst Seehofer, Peter Altmaier, Svenja Schulze, Andreas Scheuer und Ralph Brinkhaus ihre Machtstellung auf dem Markt zu festigen. Der Zentrale Immobilienausschuss ZIA ist dabei als „Interessenvertretung kapitalmarktorientierter Immobilienunternehmen“ der treibende Lobbyverband der Miet-Spekulanten und Immobilienprofiteure. Nicht eingeladen sind die Mieter*innen, die den Profit der Investoren mit ihrer Arbeitskraft & Lebenszeit erwirtschaften. Und natürlich mit ausgegrenzt, die Rentner*innen, die der Verdrängung ausgeliefert sind, wie auch viele Kinder, die hier keine Zukunft mehr sehen.

WOHNEN IST MENSCHENRECHT

Wir wollen zeigen, dass die vielen und vielfältigen Initiativen von
Mieter*innen jeden Alters und von Kindergärten, Kinderläden,
Kleingewerbetreibenden sich gemeinsam gegen Ausbeutung und Verdrängung wehren! Um den Protest zu unterstreichen, wird es am späten Nachmittag eine Demonstration zur Verti Music Hall geben, um uns dort lautstark Gehör zu verschaffen. Unterstützt uns an diesem Tag! Lasst uns miteinander gegen die Profiteure des Mietenwahnsinns protestieren. Helft uns bei der Mahnwache des Wohnungslosenparlamentes oder beteiligt Euch an der Demonstration!

Mahnwache: 9 bis 22 Uhr, Mühlenstraße, Verti Music Hall, rechts der
Mercedes Benz Arena

Demo-Route: 16:30 Uhr Boxhagener Platz, Grünberger-, Simon-Dach-, Revaler-, Warschauerstraße zur Verti Music Hall,
Abschlusskundgebung 18.00 bis 19.00 UhrDemo
-Route: 16:30 Uhr Boxhagener Platz, Grünberger-, Simon-Dach-,
Revaler-, Warschauerstraße zur Verti Music Hall,
Abschlusskundgebung 18.00 bis 19.00 Uhr

Aufruf zur solidarischen Demonstration in Berlin am 6. April 2019, 12 Uhr ab Alexanderplatz

Der Mietenwahnsinn wird immer schlimmer. Nach wie vor werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt und zwangsgeräumt. Kiezläden, Gewerbe und Nachbarschaften werden zerstört. Menschen erfrieren während Häuser leer stehen. Doch das letzte Jahr stand auch im Zeichen zahlreicher Proteste und Aktionen, die uns Mut machen: 25.000 Menschen haben im April 2018 in Berlin kämpferisch gegen hohe Mieten und Verdrängung demonstriert, unzählige Mieter*innen organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wurde besetzt und Zwangsräumungen wurden blockiert. In Kreuzberg verhinderten Kiezinitiativen weltweit zum ersten Mal einen Google Campus. Gestärkt durch diese Erfolge mobilisieren wir dieses Jahr erneut zu einer Demonstration in Berlin. Auch in vielen anderen Städten wird an diesem Tag gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung demonstriert!

Alles zur Demo:  Vortreffpunkte / Route / Programm/ Zeiten

MARKT MACHT ARMUT – WOHNEN IST MENSCHENRECHT

Die soziale Ungleichheit der Wohn- und Lebensverhältnisse ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis der Vermarktung unserer Grundbedürfnisse. Deshalb ziehen wir gemeinsam zur Berliner Immobilienmesse, um zu zeigen, dass Wohnen keine Ware ist – sondern ein Menschenrecht!

Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen. Wir wollen eine Stadt:

  • die kein Geschäftsmodell ist, sondern Lebensraum für alle – unabhängig von Herkunft, Sprache, Geschlecht, Alter oder Gesundheitszustand
  • in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
  • in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
  • und in der Wohnraum, Boden und Natur Allgemeingut sind.

Daher fordern wir einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik und die Enteignung von profitorientierten Wohnungsunternehmen. Wir unterstützen gemeinwohlorientierte Lösungen der Wohnungsfrage.

Aktuelle Tweets & adhoc Meldungen von der Demo

WIDERSETZEN WIR UNS!

Kommt zur Demonstration am Samstag, den 6. April 2019 um 12 Uhr zum Alexanderplatz!
Setzt euch zusammen und nehmt an den Aktionstagen vom 27. März bis zum 6. April teil.

GEMEINSAM KÖNNEN WIR ETWAS BEWEGEN!

Mobilisierungsvideos zum Aufruf

„Du wohnst entlang der Demoroute und möchtest dazu beitragen, am Samstag den Protest gegen #Mietenwahnsinn noch sichtbarer zu machen? Wir hätten da einen Vorschlag: Zeig deinen Protest kreativ – male ein Transparent und häng es aus dem Fenster deines Hauses. Ein farbiges Bettlaken tut’s auch! Oder kennst du Menschen, die am Alex, auf der Frankfurter Allee, der Warschauer Straße oder der Schlesischen Straße wohnen? Sag ihnen Bescheid! Und danach alle zusammen auf die Straße – Samstag wird groß:

 

Mobivideo von leftvision

Mobivideo aus Stuttgart

Mobivideo from Amsterdam / Netherlands

Mobivideo aus Neapel / Italy

Mobivideo aus Paris / France

Zeig auf Facebook, dass du kommst!
Facebook-Veranstaltung der Demo aufrufen

Ein außerparlamentarisches Bündnis der Vielen

Die Demo und die Aktionstage sind ein Gemeinschaftsprojekt einer Vielzahl von mieten- und stadtpolitischen Gruppen aus dem ganzen Bundesgebiet. Der Aufruf wird aktuell unterstützt von 283 Gruppen, Hausgemeinschaften, Initiativen, Vereinen, Verbänden, sozialen Einrichtungen und vielen weiteren Organisationen.

Eigene Gruppe als Unterzeichnende des Aufrufs eintragen

Demos und Aktionen Bundesweit und in mehreren Städten in Europa

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ sind zu den europaweiten Aktionstagen u.a. in diesen Städten Demonstrationen und Aktionen geplant: Amsterdam, Barcelona, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Jena, Köln, Leipzig, Lissabon, München, Münster, Paris, Potsdam, Stuttgart und weitere werden folgen …

Weitere Städte

Plant ihr eigene Aktionen?

Reicht eure eigenen Aktionen ein

Zur Demonstration in Berlin und zur Beteiligung an den Aktionstagen in ganz Europa lädt das „Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ ein.


www.mietenwahnsinn.nostate.net