Aufruf: Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

nächstes Bündnistreffen

Dienstag, 28.01.2020 um 19 Uhr
im Kiezanker 36 (Familien- und Nachbarschaftszentrum)
Cuvrystraße 13/14 (Durchgang Cuvrystraße / Falckensteinstraße)
10997 Berlin-Kreuzberg, Wrangelkiez

Termine

22.1. Volksinitiative Bucht für alle – Anhörung im Abgeordnetenhaus (Gemeinsame Sitzung: Hauptausschuss und Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen)
12 Uhr Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin, Raum 311
Anmeldung nötig! hier klicken
Treffpunkt: 11 Uhr vor Ort

23.01.2020 Prozesstermin Kneipenkollektiv Meuterei
erneut verschoben, jetzt im Februar

23.1. Gala zum Erhalt der bedrohten Projekte
19 Uhr voraussichtlich Festsaal Kreuzberg

29. – 30.01 Mahnwache vor dem Reichstag und Roten Rathaus
ab 14 Uhr

26.2. Prozesstermin Kneipenkollektiv Meuterei
Uhrzeit folgt

30.1. Prozesstermin Liebig
9:30 Uhr Landgericht Turmstr. 91 Raum 500

10.3. Mieten-Aktionstag
Infos folgen

28.03.2020 Mietenwahnsinn-Demo

Gemeinsam widersetzen gegen Mietenwahnsinn
Aufruf zur Demonstration in Berlin am 28. März 2020

Wir alle haben inzwischen Erfahrungen mit Mietsteigerungen, Moderinisierungen, Entmietungen, Eigenbedarfsklagen und Zwangsräumungen gemacht; oder wir leben in der Sorge, dass es als nächstes uns, unsere Nachbar*innen, unseren Gemüseladen, unser Lieblingskino, die Kita oder die Kiezkneipe trifft. Der Mietenwahnsinn treibt uns weiter in die soziale Ungerechtigkeit und zerstört alles lebens- und liebenswerte in unseren Städten. Wir haben satt, denn das alles muss nicht so sein!

Die soziale Ungleichheit der Wohn- und Lebensfrage ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis der Vermarktung unserer Grundbedürfnisse. Solange Grund und Boden Privateigentum bleiben, wird es Spekulation mit Leerstand und Mietenwahnsinn geben – Und zwar auf unsere Kosten!
Deshalb wollen eine Stadt die kein Geschäftsmodell ist, sondern die allen gehört – und zwar unabhängig von Herkunft, Sprache und Alter und in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss.

Zusammenhalt und Solidarität gegen soziale Ungerechtigkeit

Doch mit dem Mietenwahnsinn wächst auch unser Widerstand! Allein in Berlin riefen im vergangenen April 280 Initiativen dazu auf gegen Verdrängung, Zwangsräumungen und den Ausverkauf unserer Grundbedürfnisse zu protestieren. Am Ende waren auf unserer Demo über 40.000 Menschen!
Viele von uns haben sich inzwischen in ihren Häusern und Nachbarschaften zusammengeschlossen, weitere Mieterinitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen gegründet, Zwangsräumungen blockiert, leerstehende Häuser und Wohnungen besetzt, selbstverwaltete Wohnprojekte und neue Wohnungsgenossenschaften gegründet.

Dabei wird mehr als deutlich, was ein starker, solidarischer und breit aufgestellter Widerstand bewirken kann: Gemeinsam konnten wir so manche Kündigung verhindern, mache Mieterhöhung abwehren und manchen Hausverkauf stoppen. Nur durch unseren Protest wurden erstmals wieder Wohnungen rekommunalisiert, muss die Immobilienlobby die Enteignung fürchten und hat der Senat ein paar Reformen beschlossen. Doch das bisschen Millieuschutz und der löchrige Mietendeckel reichen lange nicht aus! Wir machen weiter. Entschlossen, selbstorganisiert und alle zusammen!

Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt, Solidarität und unsere Alternativen entgegen.
Kämpfen wir gemeinsam für:

  • einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik.
  • die Vergesellschaftung von Wohnraum und die Sozialisierung von Grundeigentum!
  • echte demokratische Mitbestimmung der Mieter*innen und die Selbstverwaltung der Wohnhäuser!
  • ein Ende der Zwangsräumungen!
  • die Entkrimminalisieung von Mietstreiks, Leerstandsbesetzungen und die Abschaffung der Berliner Linie!

Widersetzen wir uns!

Kommt zur Demonstration am 28. März 2020 um 13:00 am Potsdamer Platz. Unter dem Motto Housing Action Day finden parallel Demonstrationen in XX Städten Weltweit statt. Setzt euch zusammen und nehmt an den Aktionstagen vom 20. März bis zum 28. März teil! Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn! Wohnen ist Menschenrecht!

Krieg und Vertreibung sind die brutalste Form der Verdrängung! Stoppt den Krieg in Nord- & Ostsyrien!

Seit dem 9. Oktober führt die Türkei im Zusammenspiel mit djihadistischen Milizen einen genozidalen Angriffskrieg gegen Nord- und Ostsyrien. Krankenhäuser, Staudämme und Schulen wurden bombardiert, Menschen vor laufender Kamera exekutiert und IS-Kämpfer:innen aus den Gefängnissen befreit. Mehrere hunderttausend Menschen sind auf der Flucht.

Krieg und Vertreibung sind die brutalste Form der Verdrängung.

Unvorstellbar die Angst um die Liebsten, um die Kinder und Verwandten, um die Freunde, um eine Zukunft in Unfreiheit und Exil. Entsetzlich, dass in unserer Zeit immer noch Kriege gegen Völker, Ethnien und Religionsgruppen geführt werden. Mit deutschen Waffen und mit deutschem Geld. Mal wieder.

Wir verurteilen den türkischen Angriffskrieg auf Nord- und Ostsyrien. Wir verurteilen die systematische Zerstörung der Lebensgrundlagen, der Wälder und der Felder. Wir verurteilen die Zerstörung der kurdischen Städte in der Türkei und in Syrien.

Unsere Wut und Abscheu gilt dem Krieg und dem globalen System, das ihn notwendig macht, nicht verhindern kann und letztendlich unterstützt.

Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gilt den Opfern und Verteidiger:innen und ihren Familien.

Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn Berlin

Dem Immobilienkongress auf die Pelle rücken am 27. Juni

Das Plenum des Bündnis #Mietenwahnsinn ruft auf: Miteinander gegen Mietenwahnsinn – Dem Immobilienkongress auf die Pelle rücken

Donnerstag – 27. Juni

Mahnwache 9 – 22 Uhr
vor der Mercedes-Benz Arena

Demonstration 16.30 Uhr
Boxhagener Platz // F-hain

KAMPFANSAGE AN DEN LOBBY-KONGRESS

Am 27.6. veranstaltet der Lobbyverband ZIA seinen „Tag der Immobilienwirtschaft“ in Berlin. Unter dem Motto „Miteinander statt gegeneinander“ treffen sich „2000 Entscheider aus Branche, Verwaltung und Politik“, um mit Hilfe der geladenen Politikprominenz u. a. Horst Seehofer, Peter Altmaier, Svenja Schulze, Andreas Scheuer und Ralph Brinkhaus ihre Machtstellung auf dem Markt zu festigen. Der Zentrale Immobilienausschuss ZIA ist dabei als „Interessenvertretung kapitalmarktorientierter Immobilienunternehmen“ der treibende Lobbyverband der Miet-Spekulanten und Immobilienprofiteure. Nicht eingeladen sind die Mieter*innen, die den Profit der Investoren mit ihrer Arbeitskraft & Lebenszeit erwirtschaften. Und natürlich mit ausgegrenzt, die Rentner*innen, die der Verdrängung ausgeliefert sind, wie auch viele Kinder, die hier keine Zukunft mehr sehen.

WOHNEN IST MENSCHENRECHT

Wir wollen zeigen, dass die vielen und vielfältigen Initiativen von
Mieter*innen jeden Alters und von Kindergärten, Kinderläden,
Kleingewerbetreibenden sich gemeinsam gegen Ausbeutung und Verdrängung wehren! Um den Protest zu unterstreichen, wird es am späten Nachmittag eine Demonstration zur Verti Music Hall geben, um uns dort lautstark Gehör zu verschaffen. Unterstützt uns an diesem Tag! Lasst uns miteinander gegen die Profiteure des Mietenwahnsinns protestieren. Helft uns bei der Mahnwache des Wohnungslosenparlamentes oder beteiligt Euch an der Demonstration!

Mahnwache: 9 bis 22 Uhr, Mühlenstraße, Verti Music Hall, rechts der
Mercedes Benz Arena

Demo-Route: 16:30 Uhr Boxhagener Platz, Grünberger-, Simon-Dach-, Revaler-, Warschauerstraße zur Verti Music Hall,
Abschlusskundgebung 18.00 bis 19.00 UhrDemo
-Route: 16:30 Uhr Boxhagener Platz, Grünberger-, Simon-Dach-,
Revaler-, Warschauerstraße zur Verti Music Hall,
Abschlusskundgebung 18.00 bis 19.00 Uhr

Aufruf zur solidarischen Demonstration in Berlin am 6. April 2019, 12 Uhr ab Alexanderplatz

Der Mietenwahnsinn wird immer schlimmer. Nach wie vor werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt und zwangsgeräumt. Kiezläden, Gewerbe und Nachbarschaften werden zerstört. Menschen erfrieren während Häuser leer stehen. Doch das letzte Jahr stand auch im Zeichen zahlreicher Proteste und Aktionen, die uns Mut machen: 25.000 Menschen haben im April 2018 in Berlin kämpferisch gegen hohe Mieten und Verdrängung demonstriert, unzählige Mieter*innen organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wurde besetzt und Zwangsräumungen wurden blockiert. In Kreuzberg verhinderten Kiezinitiativen weltweit zum ersten Mal einen Google Campus. Gestärkt durch diese Erfolge mobilisieren wir dieses Jahr erneut zu einer Demonstration in Berlin. Auch in vielen anderen Städten wird an diesem Tag gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung demonstriert!

Alles zur Demo:  Vortreffpunkte / Route / Programm/ Zeiten

MARKT MACHT ARMUT – WOHNEN IST MENSCHENRECHT

Die soziale Ungleichheit der Wohn- und Lebensverhältnisse ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis der Vermarktung unserer Grundbedürfnisse. Deshalb ziehen wir gemeinsam zur Berliner Immobilienmesse, um zu zeigen, dass Wohnen keine Ware ist – sondern ein Menschenrecht!

Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen. Wir wollen eine Stadt:

  • die kein Geschäftsmodell ist, sondern Lebensraum für alle – unabhängig von Herkunft, Sprache, Geschlecht, Alter oder Gesundheitszustand
  • in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
  • in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
  • und in der Wohnraum, Boden und Natur Allgemeingut sind.

Daher fordern wir einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik und die Enteignung von profitorientierten Wohnungsunternehmen. Wir unterstützen gemeinwohlorientierte Lösungen der Wohnungsfrage.

Aktuelle Tweets & adhoc Meldungen von der Demo

WIDERSETZEN WIR UNS!

Kommt zur Demonstration am Samstag, den 6. April 2019 um 12 Uhr zum Alexanderplatz!
Setzt euch zusammen und nehmt an den Aktionstagen vom 27. März bis zum 6. April teil.

GEMEINSAM KÖNNEN WIR ETWAS BEWEGEN!

Mobilisierungsvideos zum Aufruf

„Du wohnst entlang der Demoroute und möchtest dazu beitragen, am Samstag den Protest gegen #Mietenwahnsinn noch sichtbarer zu machen? Wir hätten da einen Vorschlag: Zeig deinen Protest kreativ – male ein Transparent und häng es aus dem Fenster deines Hauses. Ein farbiges Bettlaken tut’s auch! Oder kennst du Menschen, die am Alex, auf der Frankfurter Allee, der Warschauer Straße oder der Schlesischen Straße wohnen? Sag ihnen Bescheid! Und danach alle zusammen auf die Straße – Samstag wird groß:

 

Mobivideo von leftvision

Mobivideo aus Stuttgart

Mobivideo from Amsterdam / Netherlands

Mobivideo aus Neapel / Italy

Mobivideo aus Paris / France

Zeig auf Facebook, dass du kommst!
Facebook-Veranstaltung der Demo aufrufen

Ein außerparlamentarisches Bündnis der Vielen

Die Demo und die Aktionstage sind ein Gemeinschaftsprojekt einer Vielzahl von mieten- und stadtpolitischen Gruppen aus dem ganzen Bundesgebiet. Der Aufruf wird aktuell unterstützt von 283 Gruppen, Hausgemeinschaften, Initiativen, Vereinen, Verbänden, sozialen Einrichtungen und vielen weiteren Organisationen.

Eigene Gruppe als Unterzeichnende des Aufrufs eintragen

Demos und Aktionen Bundesweit und in mehreren Städten in Europa

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ sind zu den europaweiten Aktionstagen u.a. in diesen Städten Demonstrationen und Aktionen geplant: Amsterdam, Barcelona, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Jena, Köln, Leipzig, Lissabon, München, Münster, Paris, Potsdam, Stuttgart und weitere werden folgen …

Weitere Städte

Plant ihr eigene Aktionen?

Reicht eure eigenen Aktionen ein

Zur Demonstration in Berlin und zur Beteiligung an den Aktionstagen in ganz Europa lädt das „Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ ein.


www.mietenwahnsinn.nostate.net

Save the Date: 28.03.2020

Liebe Unterstützer_innen der Mietenwahnsinn-Proteste,

in den letzten zwei Jahren haben wir gemeinsam zwei wahnsinns
Demos auf die Beine gestellt. Im letzten Jahr war der Protest mit teilnehmenden Städten aus Kanada über Frankreich bis nach Portugal weltweit. Nächstes Jahr soll diese Zusammenarbeit zwischen den Städten weiter ausgebaut und die Mietenproteste wieder weltweit sichtbar werden. Dazu hat sich ein europaweites Bündnis zur Koordinierung der Städte untereinander gegründet. Dieses Bündnis hat mit der Vernetzung der Städte begonnen und den Aktionstag mit dem Namen „Housing Action Day“ am 28.3.2020 (Internetseite des Housing Action Day) ausgerufen.

Wir möchten an diesem Aktionstag in Berlin unseren Protest auf die Strasse tragen.

Sowohl unsere Demo, als auch alle anderen Aktionen des Mietenwahnsinn-Bündnisses, leben von der bunten und vielschichtigen Beteiligung. Damit das so bleibt und sich unser Bündnis, als Plattform für Vernetzung und gemeinsamen Protest, weiterentwickeln kann, brauchen wir dringend Eure Unterstützung und Mitarbeit.

Kommt zu den Plenas in den Kiezanker !!!

Bündnis gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn